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Das Sicherheitssystem des Mositunnels stellte kurz vor ein Uhr ein stehendes Fahrzeug fest und schlug Alarm. Aufgrund der Bilder der Überwachungskameras gingen die Mitarbeiter der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Schwyz von einem Verkehrsunfall aus, sperrten den Tunnel und boten gemäss dem Einsatzkonzept die Feuerwehr Ingenbohl-Brunnen für die Verkehrsumleitung auf. Nach und nach stellte sich heraus, dass es sich nur um ein Pannenfahrzeug handelte, dass dieses nicht ordnungsgemäss eingelöst war, dass der Lenker trotz Führerausweisentzug fuhr und dass ein Drogenschnelltest den Verdacht erhärtete, dass der Lenker unter Drogeneinfluss stand. Weiter stellten die Polizisten fest, dass das Pannenfahrzeug Beschädigungen aufwies. Diese dürften von einem Verkehrsunfall vom Vortag in Ibach stammen, bei dem der Unfallverursacher davongefahren war. Der 31-jährige Schweizer verweigerte bei der Befragung die Aussage. Die Polizei stellte das Auto sicher, einerseits für die Spurensicherung und andrerseits um weitere Fahrten durch den Unbelehrbaren zu verhindern. |